FSK: 0 || Sprache: Deutsch (Originalfassung) & Englisch || Untertitel: Englisch & Deutsch || Format: Full-HD || Spiellänge: 80 Minuten

We believe we can have it all. Together. and Free.

10 Jahre lang haben wir uns eine kleine Wohnung in Hamburg geteilt. Gerade die Schule abgeschlossen und bei unseren Eltern ausgezogen, konnten wir uns gemeinsam in der Großstadt austoben und die Freiheit des Studentenlebens genießen. Wir haben zusammen gelacht, geweint, gefeiert und geschuftet – aber vor allem haben wir uns intensiv kennengelernt. Wir sind in diesen 10 Jahren nicht nur erwachsen, sondern auch zu besten Freundinnen geworden. Bevor sich unsere Wege trennen und wir bald auf verschiedenen Kontinenten leben werden, entscheiden wir, eine große Reise zusammen zu machen. Nur wir Zwei. Eine Reise, bei der wir Zeit und Muße zum Nachdenken und Reflektieren haben. Bei der wir uns nur auf uns konzentrieren können.

Gleichzeitig wollten wir etwas machen, was keiner von uns zuvor schon mal gemacht hat, eine Herausforderung – körperlich wie geistig. Wir entschließen uns zu einer mehrwöchigen Wanderung durch das Himalaya Gebirge.

Tatsächlich gibt uns die Ruhe und Einsamkeit in den Bergen den Raum,  über unsere Freundschaft nachzudenken. Und über die Bedeutung von Freundschaft in unseren Leben.

Die Eindrücke unserer Reise und unsere Gedanken zum Thema Freundschaft haben wir nun in einem Film zusammengefasst. Together Free ist ein von Herzen kommender Appell für die Freundschaft.

die Reise

Unsere 28-tägige Rucksackreise führte uns vom Rand des Himalayas bis tief hinein in den Sagarmatha Nationalpark und zum Fuße des Mount Everest. Angefangen im kleinen Ort Shivalaya wanderten wir in 9 Tagen durch das Randgebirge des Himalayas zum Eingang des Sagarmatha Nationalparks. Nach 6-8 stündigen Wandertagen übernachteten wir, wie in Nepal üblich, in kleinen privat geführten Herbergen, den Tea Houses. Im Nationalpark folgten wir dann dem “3 Passes Trail”, überquerten alle 3 Höhenpässe, bestiegen 2 Berge von über 5000m Höhe und besuchten das Mount Everest Basecamp. Der sogenannte Everest Highway führte uns schließlich auf dem direkten Wege zurück nach Lukla, dem Start- und Endpunkt der meisten Everest Exkursionen.

Bei der Reiseplanung haben wir schnell festgestellt, dass Akkulaufzeit ein Problem werden könnte, da der Zugang zu Elektrizität an vielen Orten nicht selbstverständlich ist. Wir mussten einsehen, dass es in der Höhe schwer sein würde, neben unserer eigenen Ausrüstung, auch das Filmequipment mit Reserve-Akkus, Powerbanks und Zubehör zu tragen. Hilfe von einem Träger oder Guide anzunehmen fiel uns anfangs schwer. Vor Ort wurde uns aber erklärt, dass beide Berufe eine lange Tradition im Himalaya haben und gerade für Familien aus abgelegenen Regionen ein wichtiger Arbeitszweig sind. So haben wir uns für einen Kompromiss entschieden: Wir haben jeweils unser eigenes Gepäck getragen, wurden jedoch von einem Guide und einem Träger begleitet, die uns bei der Streckenplanung und beim Tragen des Filmequipments unterstützt haben.